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Schock: Mehr als 50% kündigen für Hund und Katze

  • AHK
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Eine aktuelle Studie von Mars* zeigt: Mehr als die Hälfte der österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würde tatsächlich den Job wechseln, wenn sie dadurch ihr Haustier mit zur Arbeit nehmen könnten. In der Schweiz sind es sogar 64 Prozent.


kür Newsmagazin hund und katze am arbeitsplatz
Haustiere sind zu einem gewichtigen Jobfaktor geworden. Fotocredit: Unsplash

Haustiere im Büro sind längst keine Seltenheit mehr, sondern ein unterschätztes Job- und Karriere-Kriterium. Ganze 82 Prozent der Befragten geben an, dass Haustiere eine entspanntere und angenehmere Atmosphäre im Büro schaffen. Diese Überzeugung ist so stark, dass tierfreundliche Regelungen jetzt sogar klassische Benefits übertrumpfen: Über ein Drittel der Arbeitnehmer bevorzugt haustierfreundliche Arbeitsplätze gegenüber klassischen Zusatzleistungen wie kostenlosen Snacks, After-Work-Events, privaten Krankenversicherungen und Co.

 

Generation Z führt den Wandel an

Wer treibt diesen Wandel? Vor allem junge Beschäftigte. Bei der Generation Z und den Millennials zeigt sich ein massiver Unterschied zu älteren Jahrgängen: 45 Prozent der 18 bis 24-Jährigen achten aktiv auf tierfreundliche Regelungen bei der Jobsuche. Sogar 49 Prozent dieser Gruppe ziehen Haustierrichtlinien persönlichen Vergünstigungen vor. Zum Vergleich: Bei der Gruppe über 55 Jahren sind es nur 35 Prozent.

 

Die junge Generation bestimmt damit, wie Arbeitsplätze in der Zukunft aussehen werden. Unternehmen, die auf Talent-Recruiting setzen, müssen diese Verschiebung ernst nehmen. Und genau hier liegt die Crux: Viele Unternehmen haben bereits tierfreundliche Regelungen eingeführt, kommunizieren sie aber nicht. 36 Prozent der Beschäftigten geben an, dass ihr Arbeitgeber zwar eine Haustierrichtlinie hat, diese aber nicht in Stellenanzeigen erwähnt. Das ist ein klassisches Verschenken von Recruiting-Chancen.

 

Das Ergebnis ist frustrierend für Jobsuchende: 72 Prozent wünschen sich mehr Transparenz beim Thema Haustiere in Stellenangeboten. Ganze 55 Prozent haben Schwierigkeiten, überhaupt erst Informationen zu tierfreundlichen Regelungen zu finden.

 

Haustiere erlauben, Mitarbeiter zufriedenstellen

Für Arbeitgeber gibt es harte wirtschaftliche Gründe, in haustierfreundliche Büros zu investieren, besonders jetzt: Im Zuge der Rückkehr ins Büro wird Haustierbetreuung für Tiereltern zum echten Problem. Unternehmen, die dies unterstützen, helfen praktisch und signalisieren gleichzeitig Wertschätzung. 51 Prozent finden, dass tierfreundliche Policies die Rückkehr vom Homeoffice ins Büro besser unterstützen. 37 Prozent sehen in einer durchdachten Haustierrichtlinie ein klares Signal: Dem Unternehmen liegt das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter am Herzen.

 

Unternehmen, die in dieser Frage weiterhin zögern oder ihre bestehenden Richtlinien geheim halten, verpassen eine echte Chance. Die Daten sind eindeutig: Wer Talent von morgen will, muss auch deren Haustiere willkommen heißen.

 

* Die Studie wurde 2026 im Auftrag von Mars, Incorporated von Censuswide durchgeführt. Befragt wurden 3.000 volljährige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (je 1.000 in Österreich, Deutschland und der Schweiz).

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