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Jugendliche wollen weniger Social Media

  • k2
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Bereits zum 11. Mal hat die EU-Initiative saferinternet.at die Social-Media-Favoriten der österreichischen Jugendlichen erhoben. In den Top 6 hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren kaum etwas verändert, dafür verlieren aber alle Plattformen Nutzer. Und: KI wird immer populärer.

 

kuer.at Jugendliche wollen weniger Social Media
Österreichs Jugend nutzt weniger Social Media. Fotocredit: Unsplash

Der Jugend-Internet-Monitor ist eine repräsentative Studie, die der Frage nachgeht, welche sozialen Netzwerke bei österreichischen Jugendlichen besonders beliebt sind. Zu diesem Zweck wurden 500 Jugendliche von 11 bis 17 Jahren in ganz Österreich befragt. Das Institut für Jugendkulturforschung hat die Erhebung durchgeführt und wurde dabei von der EU und der FFG unterstützt.

 

Auch 2026 bleibt WhatsApp mit einer Nutzung von 82 % an der Spitze, gefolgt von YouTube mit 76 %. Beide Plattformen haben im Vergleich zum Vorjahr mehrere Prozentpunkte verloren. Auf Platz 3 rangiert die Messenger-App Snapchat mit 65 %, gefolgt von TikTok, Instagram und Microsoft Teams. Geschlechtsspezifische Unterschiede fallen dabei kaum ins Gewicht.

 

Auffallend ist, dass der Schwerpunkt der sozialen Netzwerke sich in den letzten Jahren deutlich verschoben hat. Der Austausch mit Freunden, das Folgen von bestimmten Personen, oder über das eigene Umfeld informiert zu bleiben, verliert zunehmend an Bedeutung. Viel mehr rückt das endlose Durchscrollen von Kurzvideos in den Mittelpunkt. Jugendliche sehen sich jene Inhalte an, die der Algorithmus vorschlägt. Durch den Algorithmus wird das Folgen einzelner Personen bzw. das Abonnieren einzelner Kanäle immer unwichtiger. Viele Jugendliche wissen gar nicht mehr, welchen Creators sie tatsächlich folgen.  

 

Eine besonders wichtige Rolle im Alltag der Jugendlichen spielen KI-Chatbots, die von 94 % der Jugendlichen genutzt werden. Zudem erfreuen sich digitale Angebote großer Beliebtheit: Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+ oder Spotify werden gerne genutzt. Allerdings stellt sich mittlerweile ein Sättigungseffekt ein: Jugendliche stören sich an der großen Menge an ähnlichen Inhalten auf den verschiedenen Plattformen und auch an zu viel Werbung. Zudem macht Hass im Netz das Angebot zunehmend unattraktiv.


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